BirdLife-Naturjuwelen

Trockensteinmauern im Guarda Kräutergarten, GR

Im Kräutergarten von Guarda Kräuter werden biologisch und teils biologisch-dynamisch Kräuter und Blüten angebaut.
Dem Boden wird dabei viel Sorge getragen. Fruchtfolge, Mischkulturen und der Verzicht auf maschinelle Bewirtschaftung fördern die Bodengesundheit.
Neben 180 Büschen und Bäumen, Asthaufen und Lesesteinhaufen, tragen auch bereits 100 m2 Trockenmauern zur Förderung der bedrohten Biodiversität bei.
Mit der Umsetzung des aktuellen Projekts entstehen zwei weitere Trockenmauern. Die erste Mauer wird 15 Meter lang und 0.75 Meter hoch sein und dient der Abstützung des bestehenden Hauptweges im Garten und erleichtert die Bewirtschaftung der Fläche am Mauerfuss. Die zweite Mauer wird 5 Meter lang und 0.85 Meter hoch sein. Sie dient der Terrassierung einer Böschung. In den zwei neu entstehenden Ebenen unter- und oberhalb der Mauer werden neue Pflanzflächen angelegt. Die Mauern sollen zusätzlichen Lebensraum für Flora und Fauna schaffen und erleichtern gezielt die Bewirtschaftung bestimmter Flächen.
Im Sinne des Gesamtkonzeptes und um negative Folgen für den Boden zu minimieren, werden sämtliche Arbeiten von Hand ausgeführt. Lediglich der Transport der Steine ausserhalb des Gartens findet maschinell statt. 

Umgesetzte Massnahmen:

Trockenmauer

Profitierende Artengruppen:

Reptilien